IN PLANUNG!

Noch befinden wir uns im Planungs-Zeitraum und warten auf die Möglichkeit zur Nutzungsänderung und dann zur Baugenehmigung.
Realistisch gesehen kann es noch bis 2028/2029 dauern
bis es zur tatsächlichen Eröffnung kommt.
Bis dahin besuchen uns Freunde, verbringen mit uns eine coole Zeit
und unterstützen uns im Garten oder bei kleinen Reperaturangelegenheiten.
So nutzen wir die Wartezeit bis es los geht.
Alles was ohne Genehmigung geht:
Obst-, Gemüse- und Kräutergarten anlegen, Obstbäume -und büsche pflanzen, das Areal in Schuß halten, Konzeptideen für später ausprobieren und entwickeln, wie zum Beispiel das eigene Kräutersalz, kleine Renovierungs- und Instandhaltungen und viele Besprechungen mit Projektleiter, Architekten und Politikern.

Das UrlaubsProjekt

Inklusive, bedürfnisorientierte und sichere Urlaubsmöglichkeit für Familien mit autistischen Kindern und auch Kindern mit ähnlichen Bedürfnissen aufgrund ihrer Behinderung. so könnte man dieses Projekt beschreiben. Dahinter steckt aber viel mehr. Urlaub für Familien mit Kindern..

Aus dem Autismus-Spektrum

  • Mit anderen Syndromen, die autistische Züge beinhalten (Angelmann-, Rett-,FA-Syndrom etc.)
  • Mit anderen Entwicklungsstörungen in der Wahrnehmung
  • Mit Down-Syndrom etc.
  • Mit Entwicklungsstörungen in der geistig-emotionalen Entwicklung
  • Mit Assistenz- und Begleithunden (ohneZusatzkosten)
  • Ohne Förderbedarf, die aber an Inklusioninteressiert sind (max. 30 %)

 

Besonders soll die Ferienanlage für Familien sein,

die aufgrund von Weglauftendenzen, geringer Impulskontrolle, mangelnder Gefahrenerkennung

und schneller Reizüberflutung besondere Vorraussetzungen für einen schönen Urlaub benötigen und diese speziellen Vorraussetzungen bisher nicht an anderen Orten finden konnten.

Um das Versprechen gegenüber diesen Familien zu berücksichtigen, planen wir:

  • die Betreibung einer inklusiven Ferienanlagen (für Familien, für Gruppen, für Vereine etc)
  • ALLE einzelnen Wohneinheiten sind eingezäunt und besitzen alle einen kl. eigenen Garten:
    • Bungalows mit 2 Schlafzimmern, Küche, Bad,
    • Bungalows mit 3 Schlafzimmern, Küche Bad,
    • Doppelbungalows mit je 2 Schlafzimmern, einem Zwischenflur
      mit je einer Durchgangstür
    • Wohnmobil-Stellplätze mit eigenem Badezimmerhaus
    • Wohnfässer zum Campen (anstatt Zelt) mit kl. Badhaus.
  • Angebot von speziellen Freizeiträumen (Kreativraum, Snoezelraum, Matschraum, Wahrnehmungs-Schulgarten,etc)
  • Angebot von Rückzugsbereichen – z.T. mit Sichtschutz, wie zum Beispiel am Pool
  • Poolhaus mit größeren Toilettenkammern, größerer Umkleide, damit die ganze Familie sie nutzen kann, Wickelmöglichkeit auch für größere Kinder / Erwachsenen
  • inklusive Spielplatz mit Geräten, die auch für ältere Kinder geeignet sind.
  • Obst- und Gemüsegarten zum Selberpflücken
  • evtl. zum späteren Zeitpunkt auch Tiere und Tiergestützte Therapieangebote (aber erst wenn alles „rund“ läuft und die Mitarbeiter der Soazialgenossenschaft, die Versorgung von Tieren gewährleisten kann.)

Ob das dann auch alles so genehmigt wird, wird sich wohl erst bis Sommer 2025 zeigen.
Ob die inzwischen festgelegte Hoffnung 2026 eröffnen zu können, Realität wird, ist noch immer nicht sicher. Alles dauert hier länger, ist sogar zum Teil noch viel komplizierter als in Deutschland. denn wir gehen ausschließlich den geraden Weg. Dieser jedoch dauert auch seine Zeit…

Weitere besondere Angebote

  • Angebot von kürzeren Alltags-Beratungen, Schulungen, Schnupperkurse bezüglich der individuellen Bedürfnisse der Kinder mit o.g. Behinderung während der entspannteren Zeit eines Urlaubs (Bildungsurlaub)
  • Angebot von Hilfsmitteln vor Ort im Urlaub, um Voraussetzungen zu schaffen (Rehabett, Rehabuggy, Reha-Autositz, spezielle Fahrräder etc.)
  • Angebot von Sicherheits-spezifischen Voraussetzungen (Sicherheitsfenster, eigener eingezäunter Garten, eingezäunter Gemeinschaftsgarten, Möglichkeit der Nutzung von Sicherheitsgeschirr anstatt Porzellan und Glas, Schränke mit Sicherung, Elektro und Wassersicherung, Möglichkeit zur Schlafüberwachung etc.)
  • Unterstützte Kommunikation (Symbole von Metacom) in allen Bereichen
  • Angebot von für die Zielgruppe bedürfnisorientierten Ausflügen
  • Angebot zum Austausch mit Gleichgesinnten (zur Selbsthilfe, gegenseitigem Verständnis)
    Wohngruppe mit 3 Schlafzimmern
    für 6-9 Personen,
    die freiwilliges soziales Jahr (FsJ),
    Europäischen Freiwilligendienst
    (EFD),
    Praktikum, Bachelor etc.
    auf Casa Mia machen möchten.

Sicher Urlaub machen

Wenn man ständig Angst hat, kann man nicht entspannen….

  • Möglichkeit einer Kamera im Kinderzimmer oder in anderen Räumen, damit Eltern/ Pflegende mit dem Tablet auf der Terrasse oder auf dem Gelände ihr Kind unter Beobachtung haben (z.B. bei Epilepsie, Weglauftendenzen, Autoaggressionen etc.)
  • Sicherung des Grundstückes durch Zaun oder Naturmauer aufgrund von Weg-bzw. Hinlauftendenzen
  • Sicherung des Schwimmbades aufgrund mangelnder Gefahrenerkennung und häufigem „Nichtschwimmen“-können von Kindern mit Handicap
  • Umzäunung des eigenen Wohnraums (egal ob Wohnmobil-Stellplatz, Reihenhaus, Bungalow oder Mobiliars etc.) zur Sicherung des Kindes (Weglaufenden, Privatsphäre etc.)
  • Mindestens ein reizarm eingerichtetes Zimmer (Hyposensibilität in der Wahrnehmung)
  • Verzicht von viel (zerbrechlicher) Dekoration im Haus, Verzicht von Gegenständen und Möbeln, die schnell kaputt gehen können-trotzdem: „Schaffen von Wohlfühlcharakter“!
  • Unzerbrechliches Erwachsenen- und Kindergeschirr (So dürfenKinder auch mal helfen, ohne Sorge zu haben etwas „Fremdes“ kaputt zu machen)
  • Klassische Wickelkommode, aber auch Rehaliege für größere Kinder mit Inkontinenz
  • Leihen von Türstoppern mit Alarm oder Sensoren (Weg- / Hinlaufendenz)
  •  Möglichkeit des einfachen Wasserabstellens in jederWohneinheit (für Kinder, die sonst stereotyp mit Wasserhähnen Spielen)

Urlaub mit Gleichgesinnten

„Müssen Sie mit so einemKind in so einHotel gehen?“
(Wurden wir tatsächlich in einem 5-Sterne Hotel gefragt)

Dadurch kam klassischer Urlaub im Hotel für uns nicht mehr in Frage und wir erfuhren das es anderen Familien erging es oft wie uns.

 

Urlaub mit Gleichgesinnten bedeutet: 

  • Andere Urlauber und Familien kennen die Besonderheiten und Probleme der anderen Familien oder gehen aufgrund ihrer eigenen Erfahrungen emphatischer damit um. (Ehren-Kodex bzw. „Morgen sind wir vielleicht dran, ein schreiendes Kind zu haben….“)
  • Kein ständiges „Entschuldigen-müssen“, kein schlechtes Gewissen, kein sich Verstecken müssen…
  • Netter Austausch mit Familien, die zwar andere Probleme und Freuden haben – aber sich mit der „Grundlage“ auskennen. So entsteht ein „von einanderlernen“ – sich gegenseitig beraten, sich Mut zusprechen, mal gemeinsam über Erlebteslachen, Empfehlungen aussprechen zu Therapien, Ärzten, Therapeuten, Gesetze, Rechte und andere Themen, die in dieser„Welt“ relevant sind (Selbsthilfe)
  • Gegenseitige Unterstützung im Urlaubsalltag
  • Gastgeber sind selberbetroffene Eltern
  • Neue Netzwerke – neue Freundschaften können sich hier bilden

Wenn wir uns alle zusammenfinden und jeder seine Stärke einbringt,
dann schaffen wir gemeinsam für ganz tolle und besondere Familien und betroffene Menschen eine Oase der Erholung oder aber der Beschäftigung und vor allen Dingen der Akzeptanz zu schaffen.

Erzählt vom Projekt!
Motiviert gerne andere Menschen, in der italienischen Sozialgenossenschaft (Cooperativa) oder im deutschen (Förder-) Verein „Mundo Mia e.V.“ tätig bzw. Mitglied zu werden. Der Verein wird im Sommer 2025 gegründet – die Cooperativa sobald alle Genehmigungen erfolgt sind
Fertigstellung & Eröffnung erhoffen wir uns spätestens im Jahr 2029. Vielleicht klappt es ja auch schon eher.
Lassen wir uns überraschen!